Archiv der Kategorie 'Amerika'

Britney Spears – Der Nächste Medienmord?

Immerwieder erzählt man Geschichten, die davon erzählen, wie Menschen,Prominente oder Wannabes durch die ständige Medienpräsenz, der sieausgesetzt waren, durch die Verfolgung durch Paparazzis oder was auchimmer, mit ihrem Leben nicht mehr zurecht kamen, und so in den Suizidgetrieben wurden. Wer wird wohl der Medien nächstes Opfer?

BritneySpears, eigentlich ein Phänomen, lebende Musiklegende und eine dererfolgreichster MusikerInnen aller Zeiten. Mit …. Baby, One More Timeoder Oops! I Did It Again schuf sie einen Hit nach dem anderen, wurdeder erfolgreichste Jungstar und das Idol für so viele Mädchen. Ob diesdenn jetzt nun positiv oder negativ ist, sei mal dahingestellt.

Wasaber das Traurige daran ist. Seit ihrem siebzehnten Lebensjahr ist sieim Zentrum der Medien. Anfangs in den Jugendmusikzeitschriften, durchdas Heranwachsen und Reifen dann auch in der normalen Regenbogenpresse.Auf jedem Cover war diese Frau mindestens einmal. Man fieberte ihrenneuen Alben entgegen, freute sich mit ihr über ihre Kinder und dasscheinbare Eheglück mit Kevin Federline. Doch dann kam es zum Sturz.

DieEhe mit ihrem Extänzer verlief glücklos, es kam zur Trennung. IhreKarriere war in einer Pause, sie musste also hart arbeiten, um wiederzurückzukommen. Und währenddessen musste sie auch noch feiern. Viel zuexzessiv, viel zu wenig bekleidet. Alles wusste man von ihr, diePaparazzi verfolgten sie überall hin. Sie war das gefundene Futter fürjeden armseligen Boulevard-Fotografen. Die Welt um sie brach zusammen,die Medien, die sie zuvor in den Himmel lobten und das PhänomenPop-Prinzesschen feierten ließen sie fallen. Ihr Comeback-Versuchmisslangte total und Ms. Spears steht vor den Ruinen ihres Erfolges.

Natürlichschimpft jetzt jeder, dass diese Frau keine Kinder erziehen kann //darf. Dass sie sowieso komplett krank im Kopf ist. Und ihre Musik wirdschon längst nicht mehr gespielt. Auf den Wannabe-Musikkanälen VH1, MTVoder VIVA macht man sich über die Eskapaden lustig und Zeitungenbetiteln sie als schlechteste Mutter. Ihr Über-die-Stränge-Schlagenmuss doch auch irgendwelche Gründe haben. Daran denkt mal wiederkeiner. Man nimmt nicht einfach so Drogen, säuft, lässt sich die Haareabrasieren, und lässt sich einfach so gehen.

Man kann jetztnatürlich noch lange so weiter machen. Sie mit Argusaugen beobachten,während nicht nur ihre Karriere sondern ihr ganzes Leben den Bachhinunter läuft. Man kann über sie schimpfen und mit den Finger auf siezeigen. Aber genauso wie es für einen solchen Star wie sie es ist,schwer ist, ein Working-Class-Leben zu führen, genauso wenig können wiruns vorstellen, wie schwer es sein muss, das Leben der Britney Spearszu führen.

Also würde ich mich freuen, ein kleines bisschen mehrObjektivität von all diesen Kritikern zu hören. Nicht nur Vorwürfe,sondern vielleicht Mitleid oder Hilfe. Lassen wir nicht einen weiterenMenschen zugrunde gehen, nur um einen weiteren Skandal in der Zeitunglesen zu können.

// zur info. nie ein fan von ihr gewesen. aber entsetzt von ihrem absturz.

Gott. Schuldig im Sinne der Anklage.

 

Ernie Chambers, ein Abgeordnerter des Parlaments des US-Bundesstaats Nebraska hat kürzlich Anklage eingebracht. Gegen wen er gerichtlich vorgehen möchte? Gott höchstpersönlich. Denn dieser verbreite, laut Aussage Chambers, Angst und verursache „unter Abermillion von Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror“. Mit einer Einstweiligen Verfügung will er die Taten Gottes stoppen und so für Ruhe auf der Erde sorgen.

Glaube sie denn jetzt, dass Mr. Chambers einer dieser verrückten amerikanischen Kläger ist? Sie haben ja nicht so unrecht. Mit seiner medienwirksamen Anklage möchte er die abstrusen Seiten des amerikanischen Rechtssystems aufzeigen, was ihm ja auch gelingt. Übrigens wurde die Klage im Bezirk Douglas eingereicht. Laut Chambers wäre dass das zuständige Gericht, denn Gott sei ja überall.

Ich bin schon gespannt auf die Gerichtsverhandlung. Bei wem schwört denn wohl Gott („Ich sage die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mit Gott helfe“). Jesus wäre dann wohl Kronzeuge, und irgendwann müsse ihnen wohl auch der heilige Geist erscheinen. Aber nachdem wir das wichtigste Justizverfahren dieses Milleniums schon hinter uns haben (Michael Jackson und seine Kinderschar), wird wohl dieses Verfahren nur im amerikanischen Regionalfernsehen übertragen. Und was wohl die wichtigste Frage ist. Droht dem Gott denn nun wirklich die Todesstrafe? Wer richtet über ihn. Und was sagt Gott dazu, dass einige Gott zu spielen versuchen?

Nachgedacht: Die Deutschlandisierung Österreichs.

 

Normalerweise heißt es ja, das alles was in Amerika irgendwie groß geworden ist, früher oder später nach Europa und auch in den deutschsprachigen Raum kommen wird. Aber auch im deutschsprachigen Raum intern gibt es Austäusche.

Und nachdem der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble mit seiner geplanten Vorratsspeicherung von Mediendaten im Internet, Telefon und E-Mail-Verkehr in Deutschland auf starken Widerstand zu treffen scheint, blieb man bisher irgendwie unbeeindruckt. Auch die Idee von Bundes-Trojanern, also Programmen, die still und leise im Hintergrund den PC ausspionieren, wurde in Österreich noch nicht aufgegriffen.

Aber natürlich musste es ja kommen. Da schnappt man sich drei Terroristen, die im Internet eine Al-Kaida-Plattform betrieben haben, und schon schreien die Politiker in Österreich auf. Der Sicherheitsexperte Robert Sturm sieht Österreich als einen gefährdeten Raum, Innenminister Günter Platter (VP) hat eine Arbeitsgruppe zum Thema Internetüberwachung gegründet und Justizministerin Maria Berger (SP) meldete sich auch schon zu Wort.

Diese meint, dass eine Überwachung nur im konkreten Tatverdacht und mit richterlicher Genehmigung angewandt wird. Den Einsatz von Trojanern steht sie hingegen skeptisch gegenüber. Eine großangelegte Überwachung, also auch von Privat-PCs (mit Benutzern ohne jeglichen terroristischen Hintergrund), hält sie für unverhältnismäßig.

Und deshalb hat Hans Zeger, von der Österreichischen Gesellschaft für Datenschutz (ARGE) etwas sehr Richtiges gesagt. Platter springe nur auf einen Zug des deutschen Innenministers auf. Und welche Pläne hat das deutsche Pendant zu Platter? Ähm, zum Beispiel gezielte Tötungen von Terroristen und eine Lockerung des Waffengesetzes. Noch Fragen?

Nachgedacht: Erinnerungen An Den Tod

Ich war gerade erst neun Jahre alt. Ich weiß gar nicht mehr genau warum ich damals um 1 Uhr früh noch einmal aufgestanden bin. Warum ich noch mal den ORF gekuckt hatte. Aber an eines kann ich mich erinnern. Den Satz, der durchgehend unten eingeblendet war. „Lady Di bei Autounfall gestorben“. Ich konnte mit dem Namen nicht viel verbinden, war in meiner kindlichen Unwissenheit nur geschockt. Es musste irgendjemand wichtiger sein, irgendeine Persönlichkeit. Und so schlich ich mich in das Schlafzimmer meiner Eltern, weckte meine Mutter auf und erzählte ihr diese Neuigkeit. In ihrer Schlaftrunkenheit zeigte sie sich zwar anfangs geschockt, schlief aber bald wieder ein. Und ich legte mich dann auch endlich schlafen.

Die folgenden Tage verfolgten wir die Bilder. Ach, das ist Lady Diana. Eine Ikone. Ein Star. Die Prinzessin von Wales. Und durch das Begräbnis, durch das „Candle In The Wind“ von Elton John war ich damals nicht mehr in der Lage, meine Emotionen zu kontrollieren und ich heulte einfach los. Auch wenn ich viele Epochen ihres Lebens nicht mitbekommen habe. Die Welt schien einen außergewöhnlichen Menschen verloren zu haben.

Aber manchmal gibt es einfach Ereignisse, die einem so stark in Erinnerung bleiben. Wo man weiß, was man getan hat, mit wem man gesprochen hat usw. So etwas wie der Elfte September. An dem ich zum ersten Mal überhaupt in Wien war, auf der ehemaligen Computermesse Ifabo. Und als mein Papa und ich dann im Zug nach Hause saßen, ich meinen kleinen Weltradio auspackte und sich plötzlich 6 unbekannte Menschen rund um unseren Platz versammelten und die Nachricht dieser schrecklichen Tat lauschten. Die Bilder bleiben im Kopf. Die Flugzeuge, die in die WTC crashen. Die Explosion. Die, in purer Todesangst, aus dem Fenster springenden Menschen. Der Einsturz. Auch wenn man nicht selbst davon betroffen war, selbst wenn man niemanden in diesem Anschlag verloren hat. Solche Erinnerungen bleiben. Sie gehen einfach nicht weg. Und selbst jetzt bekomme ich tränenschwere Augen und einen mächtigen Kloß im Hals. Die Welt ist aus den Fugen geraten.

Nachgedacht: Darfur. Ein Vergessener Krisenherd.

Krieg und Militär

Immer mal wieder konnte man über den Bürgerkrieg in Darfur lesen. Manchmal sah man auch Bilder im Fernsehen. Die Zahlen ließen einen hochschrecken. Und doch schienen die offiziellen 200.000 Toten schnell wieder vergessen zu sein. Jetzt ruft die UN zur Hilfe auf und schickt eine riesige Friedenstruppe ins Krisengebiet. Aber warum erst jetzt?

Der Konflikt in Darfur ist eine, seit 2003 andauernde, bewaffnete Auseinandersetzung zwischen den in Darfur in Sudan ansässigen schwarzafrikanischen Stämmen und der Zentralregierung in Khartum. Um die Rebellenbewegung niederzuschlagen, bedient sich die Zentralregierung hauptsachlich an lokalen Milizen, bestehend aus arabischen Reiter-Nomaden, die unter der Bezeichnung Dschandschawid bekannt wurden. Inoffizielle Zahlen sprechen von 400.000 getöteten und zweieinhalb Millionen vertriebenen Menschen.

Endlich haben die Vereinten Nationen eingegriffen. Sie schicken 20.000 Militärangehörigen und rund 6000 Polizisten nach Darfur. Eine tolle Sache, könnt man sich denken. Aber man fragt sich dann doch, warum es so lange gedauert hat. Warum es vier Jahre und Abertausende Ermordete überdauern musste, bis die UN reagiert.

Denn nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 beschloss der Sicherheitsrat schon im Dezember den Einsatz einer UN-Schutztruppe. Natürlich bedeutet ein „Heer“ von 20.000 Mann eine größere logistische Herausforderung. Doch das kann keine Ausrede für diese lange Wartezeit sein.

Irgendwie kommt man schom immer wieder auf den Gedanken, dass einige Länder einen zu großen Einfluss auf die „Vereinten Nationen“ haben. Die Vereinigten Staaten von Amerika zum Beispiel.

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Nachgedacht: Ein Kind Seiner Zeit

Kurt Waldheim ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er ruhe in Frieden.

Lange Zeit wusste ich nicht viel über ihn. Ihn. Den ehemaligen Bundespräsidenten meines Heimatlandes. Der Oberhaupt der Vereinten Nationen. Ich wusste nicht viel.

Eigentlich habe ich erst heuer, in der letzten Klasse, etwas mehr über ihn erfahren. Dass er eine Vergangenheit im zweiten Weltkrieg hatte. Dass er im am Balkan stationiert war und über Deportationen Bescheid wusste. Und dass eigentlich lange Zeit nichts darüber an die Öffentlichkeit kam.

Erst 1986, als er das zweite Mal für das Amt des Bundespräsidenten kandidierte, tauchte seine Vergangenheit wieder auf. Die Waldheim-Affäre wanderte durch die internationalen Medien, Amerika setzte ihn auf die Watch-List. Und doch gewann er die Wahl. Bis 1992 war er österreichischer Bundespräsident.

Man kann ihm wegen seiner Vergangenheit im NS-Regime viel vorwerfen. Sartre meint … Der Mensch hat die Freiheit, selbst zu entscheiden was er tut. Sein Handeln bestimmt sein Wesen. Das könnte man ihm zum Vorwurf machen. Oder man könnte auf Ödön von Horváth hören. Er war ein Kind seiner Zeit. Er konnte nicht anders. Man kann es sehen wie man will.

Wir haben einen wichtigen Österreicher verloren. Er ruhe in Frieden.

Das Erste Mal: Reich Sein

Wenn ich reich wäre, wurde ich mir ein riesiges Haus bauen, ein ganz teures Auto fahren, und eine ganz hübsche Frau haben. Das hätte ich wohl früher gesagt. Jetzt würde ich sagen. Hm … meinen 21. Geburtstag in 5 verschiedenen Discos all over the world feiern, betrunken Auto fahren. Und mich dann wieder freikaufen, von meiner Haftstrafe.

Geld regiert die Welt. Und leider gibt es dumme Menschen, die Geld haben. „That’s Hot“. Jaja, Paris. Wir wissen es. Und wir hassen dich. Nein, Hass ist doch so ein schreckliches Wort. Wir mögen dich nicht. Und nein, ich möchte nicht verallgemeinern. Ich mag dich nicht. Und das stimmt. Dein „One Night In Paris“ war ein guter Kick für dich, die Presse noch mehr auf dich zu fokussieren. Genialer Coup, wohlgemerkt. Dein Simple-Life mit Magersuchts-Freak Nicole Richie sorgte für mitleidiges Lächeln bei den älteren Zusehern und einem Fuzi-Fuzi-Mini-Hundewahn bei den Kleinen. Nicht schlecht, diese Idee. Deine Handtaschen und deine Mode sind Verkaufsschlager. Und … du bist eigentlich immer betrunken wenn ich dich sehe.

Wo wir auch schon wieder beim Thema Komasaufen wären. Warum besäufst du dich mit erwachsenen Kinderstars wie Britney Spears oder Lindsay Lohan. Und erklärst ihnen nicht einmal, wie man aus dem Auto aussteigen muss, wenn man definitiv keine Unterwäsche anhat. Naja, du bist reich. Dir kann das egal sein. Aber du bist der Inbegriff des It-Girls. Keine Ahnung, was das sein soll. Aber rühme dich damit. Denn du bist es.

Und du hast es geschafft, zwei Mal hintereinander betrunken am Steuer angetroffen zu werden. Einmal mit … und ein zweites Mal ohne Fahrerlaubnis. 45 Tage Haft hätten dir gegolten. Doch du kamst plötzlich zum nächsten ausgemachten Termin. Man ging auf 23 Tage herunter. Vor drei Tagen war der Haftantritt. Heute bist du wieder auf freien Fuß. Natürlich mit elektrischen Fußfesseln wohlgemerkt, aber du bist wieder da. Unter uns. Aus den 23 wurden nur drei Tage in Haft (wobei dir 2 Tage zusätzlich von den übrigen 20 abgezogen werden). Gesundheitliche Probleme hätten dich da rausgeholt.

Nun ja, die einen nennen es „gesundheitliche Probleme“. Die anderen Geld. Ich möchte dir jetzt nichts unterstellen. Aber ehrlich? Mir wäre ein großes Haus, ein teures Auto und eine hübsche Frau lieber als dein Leben.

Warum?
Darum: ORF.at vom 07 / 06 / 2007

Nachgedacht: G8 in Good Old Germany

Thema Nummer Eins? Die dopenden Radfahrer. Oder … hm … die Politik im Allgemeinen. Nein, jetzt gerade wohl nicht. Es geht um viel mehr. So scheint es zumindest für viele Gutgläubigen. Es geht um nichts. So erscheint es jedem Einseitig-Betrachtenden. Worum es überhaupt geht? Um die großen 8. So wird G8 zumindest für uns immer übersetzt. G8 ist eigentlich doch nur die Abkürzung für „Group of Eight“. Mehr nicht. Von groß ist nicht die Rede. Und doch sind es „die weltweit größten und stärksten Mächte„, die sich zurzeit in Deutschland treffen.

Kanada, Frankreich, Italien, Japan, Russland, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und natürlich Deutschland treffen sich. Und sie sind sogar so gnädig, den Vertreter der EU miteinzuladen. Um gemeinsam zu Abend zu essen. Und um darüber zu diskutieren, wo nun die Raketen plaziert werden. Leider sprechen wir hier nicht von Feuerwerksraketen. Wenn Russland und Amerika miteinander diskutieren, geht es um größere Raketen. Jene, die Menschen töten.

Sie diskutieren über den Hunger. Und die Bekämpfung. Um die Eindämmung von Krankheiten wie … Malaria. Diskutieren um den Schuldenerlass afrikanischer Staaten. Und um den Klimaschutz. Diskutieren um Raketenbasen. Und doch braucht man sich von diesem Gipfel nicht allzuviel erwarten. Diese 8 Staaten werden es nicht schaffen. Wollen es nicht schaffen. Sie werden sich nie wirklich einigen können. Das ist das Problem.

Und ich finde es schrecklich, dass bei diesem Gipfel, bei dem es um so vieles geht. Um Hunger, Armut, Seuchen, und unser Klima. Dass bei diesem Gipfel zwei Idioten um Raketenbasen diskutieren. Warum ist er immer allgegenwärtig. Der Krieg. Er bringt es doch wieder. Den Hunger. Die Armut. Die Seuchen.

In den Medien hört man zurzeit immer vom „Schwarzen Block“. Der schwarze Block war es damals, 2001, der Supermärkte und Banken anzündete, der die friedlichen Demonstrationen ausarten ließ und die Polizei dazu veranlasste, viel zu brutal vorzugehen (= 1 Todesopfer auf Seiten der Demonstranten). Der Schwarze Block sind laut meiner Information radikale Linke und Rechte (!), die sich vermummen, und dann mit riesigen Steinen, Molotow-Cocktails usw. werfen. Gegen diese „Demonstranten“ muss etwas getan werden. Sie gefährden Menschenleben.

Aber ich kann nur jeden anderen friedlichen Demonstranten unterstützen. Friedlicher Protest ist super. Und vielleicht bewirkt er irgendwann einmal auch etwas. Der G8-Gipfel in Heiligendamm hingegen bringt so gut wie nichts.

Warum?
Darum: Financial Times vom 07 / 06 / 2007 … und die gesamte Berichterstattung im Fernsehen und den Printmedien