Archiv der Kategorie 'Das Erste Mal'

Das Erste Mal: Ein Familienportrait

Als Prinz Charmin’ schaffte er den Aufstieg bei der FPÖ, erlebte den Fall seiner ehemaligen Partei als Parteiloser mit und war dann das Aushängeschild in der Regierung der ÖVP mit dem BZÖ.

Karl-Heinz, KHG oder einfach nur Herr Grasser zählte wohl zu den beliebtesten Finanzministern der zweiten Republik. Und durch seine Turteleien mit dem ungeschliffenen Rohdiamant Fiona wurde er auch in den Urlaub hin verfolgt, ließ sich für italienische Hochglanzmagazine ablichten, wechselte von der Brille zu den Kontaktlinsen und ließ seine Hochzeit mit Frau Swarovski zu einem Medienevent werden.

Und während viele Menschen einfach versuchen, sich zwar zu präsentieren, die Familie aber vor den Kameralichtern zu schützen, offenbaren Karl-Heinz und Fiona in der neuesten Ausgabe der NEWS alle Nachrichten zu ihrer Tochter Tara Gertraud.

Nur bleibt jetzt nun die Frage … wen interessiert das? Hat schon die Scheidung von Frau Kdolsky mich nicht zum Zwinkern, Grinsen oder Trauern gebracht, so wird mich auch nicht die Offenlegung der Familienverhältnisse eines ehemaligen Finanzministers aus der Fassung bringen.

Das Erste Mal: Politikverdrossenheit

Ich war schon immer ein interessiertes Kind. Und durch meine Erziehung kam ich auch schon früh in den Kontakt mit der Politik. Natürlich war dann letztes Jahr die Freude groß, als ich zum ersten Mal meine … ja, wirklich meine eigene Stimme abgeben durfte. Ich hatte mir damals meine eigene Meinung gebildet, habe ohne direkten Einfluss eine Partei gewählt und war stolz, als ich endlich das Kuvert in die Wahlurne werfen durfte.

Würde es nächsten Sonntag Wahlen geben, wen würde ich wählen? Eine typische Kronen-Zeitung- oder NEWS-Frage. Und wenn sie irgendwann mal mich erwischen würden, ich könnte es ihnen nicht sagen. Wer steht denn nun zur Auswahl? Die SPÖ, die für jede Versprechung vor der Wahl ihre Hand ins Feuer legt, und sich nach der Regierungsbildung die Fingern ganz heftig verbrennt? Die ÖVP, die ihren Spartrip, aktuell beim Gesundheitsbudget, fortsetzen möchte? Die Grünen, die sich stets um die Umwelt sorgen, aber nie alleine in einer Regierung überleben könnten? Die Freiheitlichen, die vor allem durch Jugendaktivitäten auffallen und mindere Oppositionspolitk vollführen? Das Bündnis Zukunft Österreich, welches sich erst selbst mal finden muss, um überhaupt weiterhin existieren zu müssen? Ich weiß es nicht.

Meinem Wahlrecht möchte ich nachkommen. Nie und nimmer würde ich nicht wählen gehen oder einen ungültigen Zettel abgeben. Irgendein Kreuzchen würde ich sicher machen. Aber nach exzessivem Studium der verschiedenen politischen Ansichten, und nach der Arbeit in der Regierung und in der Opposition, verstehe ich immer mehr diese Menschen, die sich selbst bei ihrer ersten Wahl nicht informierten. Und sich einfach gegen Information über Politik verwehren. Ist doch sowieso alles Lüge. Heiße Luft. Leere Versprechungen. Politik eben.

Das Erste Mal: Bock Ma’s!

Eine 65 Jahre alte Frau namens Ute Bock ist über die Grenzen hinaus für ihren Einsatz für Asylwerber bekannt. Denn nicht ohne Grund bekam sie 2000 den UNHCR-Flüchtlingspreis. Mehr als 350 Asylwerber erhalten durch von ihr organisierte Wohnungen Unterkunft und Verpflegung. Seit 2002 ist Frau Bock in Pension. Aber ruhig es ist noch nicht geworden.

Denn seit drei Jahren veranstaltet der „Kulturverein Sozialforum Freiwerk“ ein Benefiz- und Integrationsfestival namens „Bock Ma’s“, natürlich zu Gunsten des Flüchtlingsprojektes von Ute Bock. Dieses Jahr wirkten rund 150 ehrenamtliche MitarbeiterInnen aktiv mit, und so wie es aussieht, wird das Festival auch dieses Jahr wieder ausverkauft sein.

Und so treffen sich auch dieses Jahr ab Donnerstag wieder hunderte, wenn nicht tausende Musikbegeisterte auf der Burgruine Altwartenburg in Timelkam (Oberösterreich), um dem Sound von Bauchklang, Binder&Krieglstein, der Roithauma Buschbuam Combo und 30 weiteren Bands zu lauschen.

Auch ich werde anwesend sein und wünsche dem ganzen Projekt sehr viel Glück für die kommenden Jahre und ein angenehm warmes Festivalklima

Das Erste Mal: Kultur Im ORF (Update)

Theater

Egal ob amerikanische Sitcoms oder Newsflashes, ZIBs oder Eigenproduktionen. Die scheinbar missglückte Reform zeigt nach und nach ihre bombastische Kraft.

War die Reform ein vollkommener Fehler? Zwar war das Aushängeschild, die Daily-Sitcom made in Austria, Mitten Im 8en, ein unglaublicher Misserfolg. Doch durch die Forcierung auf Nachrichten, und dem Ausbau von erfolgreichen Eigenproduktionen scheint der ORF nun besser dazustehen als er es noch vor einem Jahr tat.

Was mir besonders ins Auge springt, und das im wahrsten Sinne des Wortes, sind die Kulturabende. lebens.art (die Nachfolgesendung von Treffpunkt Kultur) wurde um einige Sendezeit verlängert, die Beiträge sind umfangreicher und Clarissa Stadler stresst sich nun nicht mehr von einem Thema zum anderen. Durch die verschieden Independent-Film – Schwerpunkte wie art.film oder euro.film kommt man nun im ORF in den Genuss anspruchsvoller Filme. Und vor allem auch die Themenabende, welche man früher immer nur von ARTE gewohnt waren, hielten Einzug in den österreichischen Rundfunk.

Natürlich erinnert man sich, wenn man an „neue“ Kultur im ORF denkt an die Live-Übertragungen der Opern „La Traviata“, „Le Nozze di Figaro“, „Tosca“ und eben gestern Tschaikovskys „Eugen Onegin“. Dachte man früher, während der Zeit Monika Lindners, dass es wohl am besten sei, den Zusehern leicht zu verdauende, anspruchslose Alltagskost vorzulegen, so bestätigen die Zuseherzahlen dieser Live-Mitschnitte, dass Wrabetz mit diesem Schwerpunkt richtig gelegen hat.

So kann man abschließend eigentlich sagen: So schlimm wurde es nicht nach dieser Reform. Uns wurde nichts Weltbewegendes weggenommen (außer vielleicht die legendäre „Sendung Ohne Namen“), und uns wurde viel gegeben. Vor allem für Kulturbegeisterte, oder eben jene, die es noch werden wollen, hat ORF nun viel mehr Möglichkeiten.

Ich entschuldige mich hiermit, mich nicht genug über den Titel der Sendung und den Namen der Moderatorin informiert zu haben. Treffpunkt Kultur heißt jetzt lebens.art und die Moderatorin ist nicht Barbara Rett sondern Clarissa Stadler (abwechselnd mit Martin Traxl). Ein peinlicher Fehler. Es tut mir Leid.

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Das Erste Mal: Hochwertiger Fußball

Sport

Während es wohl das Beste ist, nicht über die österreichische Bundesliga zu sprechen, bereitet sich die Nationalmannschaft mehr oder weniger erfolgreich auf die, in Österreich und der Schweiz ausgetragenen Europameisterschaft vor. Österreich sieht eigentlich neidisch zu den großen Fußballländern wie Frankreich, Italien, Deutschland oder auch die Schweiz, die bei der letzten WM überraschte.

Und doch lockt der ORF mehr und mehr Menschen vor den Fernseher. Junge Burschen schaffen das, was die „Großen“ zwar immer und immer wieder versuchten, es aber nie schafften. Sie schossen sich in der U20-Weltmeisterschaft in Kanada überraschenderweise ins Viertelfinale.

Das Fußballfieber erwischt uns alle, und vor allem in meinem Heimatort Pinsdorf, aus welchem zwei Spieler (Ingo Enzenberger und Peter Hackmair) ihr Können in Kanada zeigen, kann man vermehrt beobachten, dass nicht der typische Montags-Dienstags-Mittwochs-Krimi aus der Röhre entgegenspringt, sondern wunderbarer, schön anzusehender Fußball einer hochwertigen österreichischen Mannschaft. Und das Schöne daran … man muss nicht mit Doping rechnen, wie beim Radsport, man kann / muss einfach nur ihr Können loben und einsehen, dass der Nachwuchssport in Österreich nicht unbedingt übersehen wird. Aber erst jetzt schreit eine kleine Menge dem Trainer der österreichischen Nationalmannschaft zu, er solle doch diese jungen Ausnahmetalente bei EM-Spielen einsetzen.

Damit wäre wahrscheinlich die kühnste Vorstellungskraft eines jeden dieser Spieler übertroffen. Denn während die großen Nationen wie Deutschland, Frankreich und neuestens auch Brasilien nicht an dieser U20-WM teilnehmen, scheint eine EM mit all diesen großen Nationen und großen Spielern wie das Ultimative.

Beeindruckend anzusehen ist auch das Teamgefühl, dass man selbst durch eine 70 cm Bildröhre vernehmen kann. Go On, Österreich. Auf zum Weltmeistertitel. Auch wenn jetzt noch die USA, dann vielleicht Spanien und schließlich der Finalgegner geschlagen werden müssen. Wir vertrauen auf euch. Und euer nächstes Spiel werde ich mir mal auf einer 4 mal 3 Meter großen Leinwand am Pinsdorf Ortsplatz zu Gemüte führen.

UPDATE: Sie haben es geschafft. Mit einem 2:1 gegen die USA hat sich Österreich ins Halbfinale durchgekämpft. Der Blick auf das Finale fällt nun immer leichter, und das Zweifeln wird mal nach hinten gestellt. Fußball hat uns Österreicher wieder.

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Das Erste Mal: Eine Österreichische Daily-Sitcom

Fernsehen

Die ORF-Reform, welche bis zum heutigen Stand als misslungen bezeichnet wird, bescherte uns mit Mitten Im 8en die erste tägliche Sitcom mit österreichischem Touch, österreichischen Schauspielern und österreichischen Locations. Ende Juni flimmert die Serie zum letzten Mal über den Vorabend des Senders.

400.000 Zuseher haben sie sich erwartet, anfangs waren es noch 360.000 … aber die Quoten gingen einfach zurück. Zuletzt hatte die Sitcom gerade noch 60.000 Zuseher. Natürlich nicht mehr rentabel. Und nachdem auch die Politik (!) sich über diese Art des Fernsehens negativ äußerte, schien es, als müsste Wrabetz schnell handeln. Anfangs hieß es ja noch, dass die Sendung definitiv bis August weiterlaufen würde. Dieses Ende kam aber nun viel zu überraschend.

Ich muss zugeben, ich bin ein großer Fan von Mitten Im 8en. Ich habe die erste Folge gesehen und dann durchschnittlich drei bis viermal in der Woche. Was als das größte Problem angesehen darf ist der Sendeplatz. Ist nur ein TV im Haushalt, so werden die Eltern die ZIB sehen wollen, und so fällt der ORF 1 unten durch und die Quoten bleiben bei der Schwester ORF 2. Ich kenne das ja nur zu gut, es ist fast unmöglich, die Eltern von der Zeit In Bild wegzubringen.

Als zweites Übel, welches Mitten Im 8en das Genick brach, sehe ich den scheinbaren hohen Anspruch der Österreicher an. Wiener beschwerten sich über die dümmliche Darstellung der Wiener und Politiker beschwerten sich über die in der Sendung behandelten Themen. Nennt mir eine tägliche Sendung deutscher Fernsehstudios, welche mit übermäßigem Niveau punkten kann. Verliebt in Berlin? GZSZ? Verbotene Liebe? Naja, aber in Österreich setzt man eine solche Sendung zu bald ab.

Laut ORF-Chef Wrabetz wäre erst Ende 2008 ein neues eigenproduziertes Format realistisch. Ich finde es wirklich schade, dass auf etwas Neues so wenig Acht gegeben wird. Etwas bessere Werbung, eine größere Online-Präsenz und ein neuer Sendeplatz würde Mitten Im 8en zu einem wichtigen Bestandteil des österreichischen Fernsehens werden. Aber … die erste Daily-Sitcom ist Geschichte.

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Das Erste Mal: Erster Sein

Presse

Nachdem am 14. Juni mit Kurt Waldheim ein großer österreichischer Politiker gestorben ist, verlor Österreich am 22. Juni mit Georg Danzer wohl einen der wichtigsten österreichischen Musiker. Oder vielleicht auch einen der wichtigsten Österreicher überhaupt. Ich möchte nicht auf sein Leben und sein Wirken eingehen. Das wird an anderer Stelle zur Genüge gemacht, und viel kompetenter als ich es könnte.

Wien, 22. Juni 2007 – Österreich trauert um einen großen Musiker. Georg Danzer ist am Donnerstag in Wien 60-jährig gestorben.

oe24.at – Österreich – Georg Danzer Ist Tot

Über das Niveau der Billigzeitung lässt sich ja bekanntlich streiten. Sensationslüsternheit und Niveaulosigkeit sind wohl die zwei häufigsten Worte, die einem zu ÖSTERREICH einfallen. Es ist schon richtig, dass eine österreichische Zeitung um einen verstorbenen Österreicher berichtet. Nur die Zeit war nicht angemessen. Georg Danzer hat als einen seiner letzten Wünsche die Medien gebeten, erst nach der Einäscherung im engsten Familienkreis, also am Freitag um 15 Uhr. Während sich die APA (Austria Presse Argentur), der ORF oder sogar auch die Kronen Zeitung (!) daran hielt, begann der Hype. Den Anfang machte bekanntlich oe24.at, dann folgte NEWS NETWORLD (sind ja beide vom gleichen Verleger). Und schließlich stieg auch der Standard auf den Zug auf und ließ die beiden vorher genannten Seiten als Quelle dienen. Erst um 15 Uhr folgten dann die anderen Onlineauftritte der Zeitungen.

Er war ein großer Mensch, das schreiben alle. Egal ob Krone, Österreich, die Salzburger Nachrichten, der Kurier oder auch die Oberösterreichischen Nachrichten. Nur wenn man ihn als Menschen geschätzt hat, dann kann man sich auch ihm auch seinen letzten Wunsch erfüllen. Mit diesem Mal bekomme ich irgendwie Brechreiz, wenn ich nur die Titelseite der ÖSTERREICH ansehe.


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Das Erste Mal: Der Falsche Tellerwäscher

Britains Got Talent. Ja, das stimmt. Aber warum das jetzt?

Paul Potts, der YouTube-Superstar seit gerade mal einer Woche hat viele Menschen beeindruckt. Wie er Nessun Dorma sang, erzeugte nicht nur bei mir eine Gänsehaut. Man war beeindruckt. Ein Telefonverkäufer, der … es geschafft hat. Anerkennung, Standing Ovations und Emotionen bei der Jury. Schon war Paul in der Favoritenrolle.

Nun überzeugte er auch bei seinem zweiten Auftritt. Time To Say Goodbye. Wunderschön gesungen. Wieder mal eine Gänsehaut. Und dann dachte ich mir, seh ich doch mal nach, was es über ihn schon im Internet gibt. Und siehe da. Er genoss eine Ausbildung bei Luciano Pavarotti und spielte schon in einigen Opern im Vereinigten Königreich mit.

Aber natürlich stellte Mr. Potts den Traum eines jeden „Losers“ dar. Vom Tellerwäscher (oder Telefonverkäufer) zum Millionär (hier: Superstar). Irgendwie hat er hier an Symphatie verloren bei mir. Schon klar, er hat das Singen gelernt, das kann man ihm ja nicht vorwerfen. Und das ist seine große Chance. Aber mit dem Wissen, dass er eine professionelle, italenische Opernausbildung hat,  kann ich nicht mehr so mit ihm mitfiebern.

Das Erste Mal: Eine Filmrolle Ablehnen

Mit einem Hund hat er zusammengearbeitet. War der Teufel. Und … Hitler.

Und doch lehnt Tobias Moretti sein wohl größte Rolle ab. Valkyrie ist der nächste Film mit Tom Cruise und handelt über den Claus Schenk Graf von Stauffenberg, dem Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg. Und nachdem Tobias Moretti schon in Speer Und Er die Rolle des Hitlers übernommen hat, wurde er auch für diesen Film angefragt. Und er hat abgesagt. Er hat schon einer Rolle in einem österreichischen Film zugesagt.

Ich bin irgendwie geschockt. Mit seinen 48 Jahren wäre das seine größte Rolle. Schon klar, die Rolle des Hitlers nimmt man nie gerne an. Bruno Ganz hat schon gesehen, dass man immer und immer wieder auf die Rolle angesprochen wird. Aber in einem Film von Bryan Singer würde wohl jeder mitspielen. Hatte er nicht mit „Die üblichen Verdächtigen“ einen Bombast-Erfolg und X-Men sowie SuperMan Returns waren ja auch super.

Ist Moretti nicht auf Ruhm, Erfolg, Anerkennung und Weltbekanntheit aus? Dann ist das sehr lobenswert. Ich selbst würde das aber nicht. Aber jetzt kann man sich auf mehr hochwertige österreichische Filme freuen. Wenn Moretti bei uns hier bleibt.

Das Erste Mal: Der Schulabschluss

Nur mehr eine Woche muss ich beinahe regelmäßig in dieses Gebäude gehen. Hm. Was kommt danach?

However, am Dienstag, den 19. Juni hab ich meine (voraussichtlich) letzte Prüfung. Die mündliche Matura. Was danach kommt kann ich mir nur bedingt vorstellen. Maturafeier -> Maturareise -> Führerschein -> Zivildienst -> Studieren. Aber … während ich in den letzten Jahren eigentlich nie wirklich meine Pläne umwerfen musste, weil es sowieso immer klar war, dass ich um 7.55 Uhr in der Schule sein musste, hab ich jetzt noch keinen blassen Schimmer was später passiert.

Ja, nennt mich Kontrollfreak. Aber während ich eigentlich so immer in Chaos zu leben scheine, brauche ich immer einen Plan. Ich muss immer halbwegs wissen, was wann wo wie passiert. Deswegen habe ich wohl so Angst vor diesem Abschluss. Es scheint, als wäre es der Abschluss des ersten Drittel des Lebens. Jetzt beginnt die Freiheit, mit den gewollten Grenzen, mit all den Hindernissen, auf die ich mich schon so gefreut habe.

Ich weiß ja noch nicht mal ob ich diese letzte Prüfung gleich beim ersten Mal durchgehend positiv abschließe. Ich weiß ja so viel nicht. Chaos pur, und diesmal ohne Plan. Hilfe!

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